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Der Wundbrand der Wachheit

Der Wundbrand der Wachheit

Peter Weiss lesen

Zusammengestellt von Christa Grimm, Christoph Hein und Jürgen Krätzer
Reihe: die horen. Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik (hg. von Jürgen Krätzer)
Band 262, 61. Jahrgang

€ 16,50 (D) | € 17,00 (A)

288 S., 28, überw. farb., Abb., brosch.
Format: 15,5 x 23,5
ISBN 978-3-8353-1833-5

Inhalt

100. Geburtstag von Peter Weiss am 8. November 2016

Geradezu exemplarisch scheinen sich in Peter Weiss’ Biographie und Werk die historischen, politischen und künstlerischen Strömungen des 20. Jahrhunderts zu brechen: Einer Familie mit jüdischen Wurzeln entstammend, der die Assimilation verwehrt bleibt, wird das Exil eine frühe Erfahrung, Mittel- und Nordeuropa werden zu Lebensstationen.
Avantgardistisches Experiment und dokumentarischer Realismus, politisches Engagement und künstlerischer Anspruch standen für Weiss nie im Widerspruch, sondern in einem unabdingbaren Zusammenhang. Sein Werk entzieht sich einfachen Zuschreibungen.
Wie kann man heute, auch angesichts einer drastisch veränderten Welt, mit einem solchen Werk umgehen? Wo gibt es Konstanten, was reizt zum Überdenken, was zu Zustimmung oder Widerspruch?
Mit drei erstmals in Deutsche übersetzten Essays von Peter Weiss.
Mit Re-Lektüren von u. a. F.C. Delius, Dorothea Dieckmann, Andreas Girbig, Peter Härtling, Ulla Hahn, Norbert Hummelt, Martin Lüdke, Walter Obschlager, Jutta Penndorf, Wolfgang Schiffer, Rolf Schneider, Hans-Ulrich Treichel und Jochen Vogt.
Mit Kunstbeiträgen von Fritz Cremer, Hubertus Giebe, Gunilla Palmstierna-Weiss und Rainer Wölzl.

Pressestimmen

»Die Peter-Weiss-Ausgabe der Horen ist ein wunderbares Kompendium verschiedener Meinungen und eine Einladungen zum Neulesen.«
(Dr. Seltsam, junge Welt, 16./17.07.2016)

»die Beiträge (bieten) einen sehr facettenreichen Zugang zu Peter Weiss’ Werk«
(Swen Schulte Eickholt, Peter Weiss Jahrbuch, Band 25, 2016)